Heinrich Repke, Maler, geb. 31. März 1877; gest. 25. Dezember 1962

Sep 11th, 2008 | Kategorie: Künstler A-Z

Heinrich Repke wurde am 31. März 1877 in Werne a.d.Lippe geboren, wo er von 1883 bis 1891 die Volksschule besuchte. Anschließend absolvierte er eine Lehre als Dekorationsmaler im Atelier Georg Goldkuhles, die bis 1895 dauerte. Nach weiterer vierjähriger Tätigkeit in dieser Werkstatt, in der er zusätzlich eine Ausbildung als Bildnismaler machte, entschloss sich Heinrich Repke, seine Ausbildung an der Kunstakademie Düsseldorf fortzusetzen. Dort studierte er bei den Professoren Willy Spatz, Ernst Roeber und Peter Janssen.


Bildquelle: Heinrich Repke, Stadtarchiv Rheda-Wiedenbrück, S 14 Vorbereitung Publikation Wiedenbrücker Schule

Als im Jahre 1900 sein Lehrmeister Georg Goldkuhle starb, kehrte er nach erst halbjähriger Studienzeit nach Wiedenbrück zurück und vollendete dessen nicht zu Ende geführte Werke.
Ab 1901 absolvierte Heinrich Repke zunächst eine zweijährige Militärzeit, arbeitete dann wieder mit Eduard Goldkuhle, dem Sohn Georgs, zusammen und unternahem von 1905 bis 1907 diverse Studienreien.
1907 machte sich Heinrich Repke in Wiedenbrück mit einem Atelier für Kirchenmalerei selbständig, das zeitweise bis zu 20 Mitarbeier zählte. Seine Werke gelangten in weite Teile der Welt, in die USA, die Niederlande, die Schweiz, nach Brasilien, Frankreich, Italien und China.
Auch auf vielen Austellungen waren seine Bilder zu sehen, wie in Müchen, Dresden, Münster. Bei einer Ausstellung in Paderborn wurde Heinrich Repke für ein Gemälde “Quo vadis” mit einer silbernen Medaille und einem Ehrenpreis ausgezeichnet. Nach dem zweiten Weltkrieg fertigte Heinrich Repke hauptsächlich profane Werke. Er starb am 25. Dezember 1962.

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