Wilhelm Mormann, ak.Bildhauer, geb. 2. August 1882; gest. 15. November 1914
Sep 14th, 2008 | Kategorie: Künstler A-ZNach einer Bildhauerlehre in der Werkstatt seines Vaters besuchte Wilhelm Mormann (1882 -1914) ab 1900 die Kunstakademien in Düsseldorf und München.
Dann arbeitete er für kurze Zeit in der väterlichen Werkstatt in Wiedenbrück. 1905 kehrte er jedoch an die Kunstakademie in Düsseldorf zurück, um seine Studien fortzusetzen. Bei Wettbewerben gewann er zahlreiche Auszeichnungen, darunter ein Stipendium für eine Studienreise nach Italien.
Familienbildnis Mormann. Stehend Wilhelm Mormann, Anton Mormann, Julius Mormann, Bildquelle. Stadtarchiv Rheda-Wiedenbrück, S 14 Vorbereitung Publikation Wiedenbrücker Schule
Nach dem Studium unterstützte er seinen Vater in dessen Wiedenbrücker Werkstatt. Neben sakralen Arbeiten schuf Wilhelm Mormann auch profane Werke, in denen er seine künstlerischen Ideen und sein Talent freier entfalten konnte. Immer wieder ließ er sich von seiner Umgebung inspirieren und stellte Szenen des alltäglichen Lebens äußerst treffend dar.
Ein gutes Beispiel sind dafür die zukünftig im Museum ausgestellten Düsseldorfer Marktplatzfiguren, die einst auch den Mittelpunkt einer Ausstellung in Düsseldorf bildeten.
Der Erste Weltkrieg setzte seiner künstlerischen Laufbahn ein jähes Ende: nur zwei Monate nach Kriegsbeginn fiel Wilhelm Mormann in Polen.



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