Termine
Hier finden Sie die TERMINE für das Jahr 2010: in chronologischer Reihenfolge:
12.12.2009 bis 17.01.2010
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Kunstausstellung überkreuz
Thema der Gruppenausstellung ist das Kreuz, Symbol des Christentums. Künstler unterschiedlicher Generationen positionieren sich zu einem Thema, das in der abendländischen Kulturgeschichte tief verankert ist. Dabei werden die verschiedenen Facetten aus den Positionen Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Installation beleuchtet.
Eine Veranstaltung der Werkstatt Bleichhäuschen; Leitung Melanie Körkemeier
Montag, 22.02.2010, 20.00 Uhr
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Vortrag von Stephanie Drechsel
Kunstgeschichte im Museum
Frühe mittelalterliche Kunst
Die römische Antike lässt sich räumlich und zeitlich mit dem Römischen Reich in Einklang bringen, die Romanik mit den mittelalterlichen Reichen Europas. War die Kunst der Antike und der Romanik aufgrund einer ausreichenden Zahl an Objekten, mit gemeinsamen Stilmerkmalen und zeitlichem und regionalem Zusammenhang noch relativ gut zu fassen, blieb der Zeitraum dazwischen zunächst relativ schlecht dokumentiert. In ihn fallen die christlichen Nachfolgereiche Roms, insbesondere das stabile byzantinische Reich, aber auch diejenigen der Langobarden, Goten und Vandalen. Deren Anschluss bildet in Westeuropa das Fränkische Reich. Für dessen kulturelle Leistungen werden häufig analog zu den Herrschaftsdynastien die Stilbezeichnungen merowingisch und karolingisch und im Anschluss daran im deutschen Raum ottonisch verwendet. Diese etwa 400 Jahre währende Zeit fasst man aufgrund der geringen Zahl der erhaltenen Bau- und Kunstwerke und dem uneindeutigen Stil gern unter der Kunst des frühen Mittelalters zusammen. Von der Antike ausgehend entwickeln sich hier ganz unterschiedliche, aber teilweise noch sehr an die Antike angelehnte Kunstwerke.
(Eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-Ems.)
Montag, 08.03.2010, 20.00 Uhr
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Vortrag
Ausstellungen in deutschen Museen I:
“Byzanz” und “Neugierig - Kunst des
21. Jahrhunderts”
Die byzantinische Kunst ist vielmehr, als nur die Kunst Byzanz oder des byzantinischen Reiches. Sie entfaltete sich in einem Zeitraum von über 1000 Jahren in weiten Teilen Europas und beeinflusste so auch die Kunst der Nachbarländer des ehemaligen Byzantinischen Imperiums und überdauerte den Fall von Konstantinopel. Auf diese Weise konnte sie die frühe Architektur und Kunst der Karolinger und Ottonen, des frühen Mittelalters, mit beeinflussen und in die Tafelmalerei des Hoch- und Spätmittelalters in Italien sowie der Renaissancekünstler in Nordwesteuropa eingehen. Die Ausdrucksfähigkeit und ungewöhnliche, aber denn noch überwältigende Schönheit dieser Kunst, besonders im Bereich der Architektur, der Wandmalereien, Mosaiken und Ikonen, dem Kunsthandwerken, skulpturalen Werke und der Buchmalerei, sicherte der byzantinischen Kunst, die auf eine lange Tradition zurückgreifen konnte das fortbestehen und auch heutige Bewunderer.
Die Begriffe “Wahrheit” und “Realität” stehen sich dabei in der byzantinischen Ästhetik gegenüber, und beide haben eine festumrissene Bedeutung. Die Wahrheit ist das, was die Realität manchmal zeigen kann, wenn sie unter wissenschaftlichem Aspekt betrachtet wird. Sie ist Geist, Wesen, Echtheit, Idee im platonischen Sinne und schließlich Erkenntnis. Das Bild soll ein Mittel sein, einen inneren Zustand zu schaffen, der der Meditation, ja sogar der zu “Wahrheit” führenden Erleuchtung förderlich ist.
(Eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-Ems.)
Montag, 22.03.2010, 20.00 Uhr
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Vortrag von Stephanie Drechsel
Kunstgeschichte im Museum II: Romanik
Der Begriff Romanik, oder auch vorgotischer Stil oder lombardischer Stil, umschreibt die erste große europäische Kunstepoche seit dem Ende der Antike mit dem Untergang Roms im 6. Jahrhundert, mit relativ einheitlichen Stilmerkmalen. Die Romanik fasst dabei Bauformen römischer, fränkisch-karolingischer und arabischer Herkunft zusammen und verbindet sie zu einem einheitlichen Stil. Die Kennzeichen sind der halbkreisförmige Rundbogen, große ebene Flächen, dicke, wehrhafte Mauern und massive, blockhafte Formen, die sich auch im Kirchenbau und in der Kirchenkunst zeigen. Auf den ersten Blick ist es für das Mittelalter dabei jedoch aus heutiger Sicht sehr erstaunlich, dass es sowohl profane als auch religiöse Themen innerhalb der sakralen Kunst gab. Immer wieder tauchen hier zum Beispiel Sagengestalten auf und gehen so in die christliche Ikonographie mit ein. Genauso verhält es sich mit Darstellungen aus der antiken Mythologie, aus orientalischen Quellen oder reinen Phantasieprodukten, die dem zeitgenössischen Hunger nach dem exotischen, wunderbaren und monströsen entgegenkamen.
(Eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-Ems.)
Montag, 12.04.2010, 20.00 Uhr
Vortrag von Stephanie Drechsel
Ausstellungen in deutschen Museen II
“Realimus” - Das Abenteuer der Wirklichkeit
Vor dem 20. Jahrhundert waren die meisten Kunstwerke, die geschaffen wurden, realistisch. Jedes wurde von seiner Zeit / von seiner Kunstepoche beeinflusst, aber es war realistisch. In der Mitte des 19. Jahrhunderts historisierten und vor allem idealisierten die Künstler des Klassizismus und der Romantik allerdings ihre Werke, so dass eine Verzerrung der Wahrnehmung auftrat, gegen die sich die ersten Realisten wendeten. Sie befassten sich ausschließlich mit der fassbaren Welt, mit der Welt in der sie lebten und mit den Themen, mit denen sie konfrontiert wurden, und stellten diese möglichst objektiv dar. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden unter dieser Grundidee die verschiedensten Werke, die den unterschiedlichsten Strömungen des Realismus zuzuordnen sind. Zu diesen Strömungen gehören unter anderem, neben dem Akademischen Realismus, die Neue Sachlichkeit, die American Scene, der Sozialistischen, der Neuen und der Fotorealismus, die während des Vortrags unter dem Blickwinkel der Entwicklung eingehender betrachtet werden sollen.
(Eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-Ems.)
VHS-Kurs Nr. S2MB103
Acrylmalerei mit Museumsbesuch
Freitag, 18.06.2010:
18.00-19.00 Uhr: Museumsführung
Samstag, 19.06.2010:
10.00-17.00 Uhr: Malen im Haus der Kreativität
Sonntag, 20.06.2010:
10.00-13.00 Uhr: Malen im Haus der Kreativität
Kursleiterin: Anne Wortmeier
Dieses Wochenendseminar verbindet die Kunsttheorie mit der Kunstpraxis: Eine Führung im Wiedenbrücker Schule Museum wird mit der praktischen Malerei im Haus der Kreativität kombiniert.
Freitag, 18.00-19.00 Uhr: Museumsführung (Treffpunkt am Eingang des Wiedenbrücker Schule Museums)
In der Museumsführung haben alle Teilnehmer die Gelegenheit, sich auf vielfältige Weise inspirieren und von unterschiedlichen Kunstwerken anregen zu lassen.
Samstag und Sonntag: Malen im Haus der Kreativität
An beiden Tagen geht es darum, selber aktiv zu werden, die Museums-Inspirationen umzusetzen und in eigenen Bildern auszudrücken – in welcher Form auch immer… Natürlich können Sie auf Wunsch auch andere Malthemen und Schwerpunkte setzen! Es kann großformatig gemalt, aber auch mit Spachtelmasse, Sand etc. gearbeitet werden. Falls vorhanden, bitte mitbringen: Malkittel, Acrylfarben, Pinsel, Leinwand etc. Materialien können auch bei der Kursleiterin erworben werden; Kosten nach Verbrauch. Sollten Sie spezielle Materialwünsche haben, so setzen Sie sich rechtzeitig mit der Kursleiterin in Verbindung: Telefon (05242) 2815.
In der Kursgebühr sind die Kosten für die Führung bereits enthalten.
VHS-Kurs Nr. S2XA102
Kleine Meister – große Werke:
Die Museumsmaler
für Kinder von 6 – 11 Jahren
Jeweils Mittwoch 21.04., 28.04., 05.05.2010:
15.30-17.00 Uhr
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Kursleiterin: Karin Puce
Im “Wiedenbrücker Schule Museum” gibt’s viel zu sehen: In der Zeit nach 1850 bis ca. 1935 gestalteten Bildhauer, Maler und Kunsttischler die Innenausstattungen für Kirchen in aller Welt - Altäre, Heiligenfiguren, Kreuzwegbilder, Ausmalungen… Wir werden uns diese Werke und auch eine Ausstellung zur Stadtgeschichte Wiedenbrücks anschauen. Von den vielen Kunstwerken und anderen ausgestellten Objekten wollen wir uns zum Malen und Zeichnen anregen lassen. Wir arbeiten mit Pastellkreiden, Bunt- und Farbstiften. Dabei stehen Spaß, die eigene Kreativität und spielerisches Gestalten im Vordergrund! Die Kursleiterin hält Kreiden, Stifte und Papier bereit; Materialkosten ca. 3 €.
Montag, 26.04.2010, 20.00 Uhr
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Vortrag von Stephanie Drechsel
Kunstgeschichte im Museum III: Gotik
Die Gotik bildet kunsthistorisch und geistesgeschichtlich den Höhepunkt und den Abschluss des christlichen Mittelalters. Sollte man ein Symbol für die Epoche der Gotik finden, würde dies, als ein zentrales Element der Architektur dieser Zeit, sicherlich der Spitzbogen sein, da der Stil ursprünglich als “Spitzbogenstil” bezeichnet wurde. Doch die Gotik ist deutlich mehr, als nur dieses eine, wenn auch sehr prägnante Merkmal. In der Gotik vereinen sich, gerade in den Kathedralen, die verschiedenen Kunstarten des Mittelalters, die Architektur, die Plastik und die Malerei. Die einzelnen Bauwerke bzw. Kunstwerke, die in der Zeit der Gotik entstanden sind, zeigen deutlich, dass hier die Übertragung der christlichen Ideenwelt in die Bildwelt der Kunst im Mittelpunkt stand und sich dabei in großem Umfang der Symbolik und Allegorie bediente, die sich zu einem ikonographischen Gedankengebäude in der Bauplastik verbindet.
(Eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-Ems.)
Montag, 10.05.2010, 20.00 Uhr
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Vortrag von Stephanie Drechsel
Ausstellungen in deutschen Museen III
Ernst Ludwig Kirchner – Retrospektive
“Es ist deshalb nicht richtig, meine Bilder mit dem Maßstab der naturgetreuen Richtigkeit zu beurteilen, denn sie sind keine Abbildungen bestimmter Dinge oder Wesen, sondern selbstständige Organismen aus Linien, Flächen und Farben, die Naturformen nur soweit enthalten, als sie als Schlüssel zum Verständnis notwendig sind. Meine Bilder sind Gleichnisse, nicht Abbildungen.”
Ernst Ludwig Kirchner gehörte zu den Hauptvertretern des deutschen Expressionismus und war ein Gründungsmitglied der expressionistischen Künstlervereinigung “Die Brücke”, die sich 1905 in Dresden formierte. Kirchners großflächige, sehr farbige Bilder weisen dabei stark vereinfachte Formen auf und zeigen oftmals die Hektik des Großstadtlebens. Darin offenbarte er sich immer wieder als ein exakter Beobachter, der seine Wahrnehmung in expressionistisch gesteigerter Weise wiedergab.
Seine Kunstwerke wurden zu seinen Lebzeiten zugleich gefeiert und diffamiert, in dem 32 Werke auf der nationalsozialistischen Ausstellung “Entartete Kunst” gezeigt und der Künstler als “entartet” betitelt wurde. Das Nazi-Regime beschlagnahmte insgesamt 639 seiner Arbeiten aus öffentlichen Museen und Ausstellungsorten.
(Eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-Ems.)
Freitag, 24.09.2010, 17 Uhr
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Vortrag von Frau Oesterwiemann
zum Film „Unter Bauern“
(Eine Veranstaltung des Heimatvereins Wiedenbrück-Reckenberg)
„Ausstellungen in deutschen Museen“:
Montag, 27.09.2010, 20 Uhr – 21.30 Uhr
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Vortrag von Stephanie Drechsel
Paris - die Stadt und die Künstler
Paris ist und war die Stadt der Künstler. So ist es kaum verwunderlich, dass die Straßen und Menschen häufig von ihnen im Laufe der Jahrhunderte im Bild festgehalten wurden. Aber sie beeinflusste auch die Kunst. Besonderen Zulauf erhielt die Stadt unter anderem durch die Impressionisten, deren Bilder die Stadt in einem ganz neuen Licht erscheinen ließ, die aber auch die Möglichkeiten der Stadt für sich nutzen konnten. In diesem Vortrag sollen zwar insbesondere die Impressionisten betrachtet werden, aber auch ihre Vorgänger und Nachfolger in Paris.
(Eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-Ems.)
Montag, 08.11.2010, 20 Uhr – 21.30 Uhr,
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Vortrag von Stephanie Drechsel
Die Brücke
1905 wird in Dresden der erste expressionistische Künstlerverein gegründet. Die Gründer dieses Vereins sind die Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938), Erich Heckel, Fritz Bleyl (1880-1966) und Karl Schmidt-Rottluff (1884-1976), die sich alle als Künstler und Autodiktaten verstanden.
Die Idee zum Namen der Gruppe ging dabei vermutlich auf Friedrich Nietzsches Buch „Also sprach Zarathustra“ zurück und soll ausdrücken, dass die Mitglieder der Gruppe kein spezieller Stil oder ein Programm verbindet. Die Künstlergruppe sollte als Verbindung dienen und sich als Brücke zwischen den verschieden Künstlern der modernen Kunst etablieren. Dennoch malten sie, da sie sich oftmals Modelle und Ateliers teilten, dasselbe Motiv und in der Anfangszeit auch häufig in sehr ähnlicher Weise.
(Eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-Ems.)
Mi, 17.11., Mi, 24.11., Mi, 01.12., Mi, 08.12. 2010, 15:00 - 16:45 Uhr
Kunst im Museum:
Gestalten mit Pappmaché für Kinder ab 7 J.
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Kursleitung: Karin Puce
(Eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-Ems.)
„Kunstgeschichte im Museum“:
Montag, 06.12.2010, 20 Uhr – 21.30 Uhr
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Vortrag Stephanie Drechsel
Der Impressionismus und die Maler seiner Zeit
Die Impressionisten interessierte im Kontrast zu den Malergenerationen vor und auch nach ihnen die Erscheinung, seine atmosphärische Hülle in der subjektiv wahrgenommenen Welt des Betrachters. Kunstkritiker stellten sich dabei gegen diese neue Malweise, da sie ihnen durch den tupfenden und neuartigen Auftrag der Farbe unfertig erschien. Maler wie etwa Monet und Pissaro waren eindeutige Anhänger des Impressionismus, auch van Gogh ließ sich von ihm beeinflussen.
(Eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-Ems.)
November/Dezember 2010
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Ausstellung „Fotografie“: caminobscura
Ein Pilgerprojekt
von Günter Derleth und Sven Nieder
Wege verändern das Sehen. Mit jedem Schritt wird der menschliche Blick langsamer. Er nimmt am Wegesrand das Wesentliche wahr und nimmt sich endlich einmal eine Zeit des Sehens. Sicher mag man in dieser geerdeten Rezeptur der menschlichen Fortbewegung den Grund für die beispiellose Renaissance der Jakobswege finden. Hierbei liefern die spanischen caminos eine ideale Matrix zu einer vormals vergessenen Kultur des Gehens, die heute als geradezu spirituell erlebt wird. Günter Derleth und Sven Nieder haben, ohne voneinander zu wissen, im Jahr 2003 den Camino Frances und den Camino Mozzarabe mit der Camera Obscura erkundet. Das archaische Instrument, das fast so alt ist wie die Folie der Pilgerwege selbst, gewährte ihnen jene Freiheit, auf visueller Ebene eine Entsprechung zur eigenen Seh- und Geherfahrung zu finden. Ihre Bilderkundungen zeugen denn auch eindrucksvoll von ebenso tiefem Ernst wie tiefer Gelassenheit. Beide Erfahrungen sind untrennbar mit dem Gehen verbunden. Denn Wege verändern das Sehen.
(Auszüge von Dr. Christoph Schaden)
(Eine Ausstellung der Werkstatt Bleichhäuschen;
Leitung: Melanie Körkemeier)
VORSCHAU 2011:
Montag, 17.01.2011, 20 Uhr – 21.30 Uhr
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Vortrag von Stephanie Drechsel
Der Künstler Vincent van Gogh
Wer kennt ihn und seine Sonnenblumen nicht? Der Niederländer hinterließ rund 800 Gemälde und 900 Zeichnungen in denen man eine Entwicklung von den Bauern- und Arbeiterbildern, über eigenwillige, herb-realistische Zeichnungen hin zu impressionistisch anmutenden, von japanischen Farbholzschnitten beeinflussten Werken erkennen konnte. Erst seine späteren Werke zeigen in ihrer ganzen Breite die züngelnde Linienführung, die intensive Farbigkeit und den heftigen Malduktus, der die Entwicklung des Expressionismus beeinflussen sollte, welche aber auch seine eigene Zerrissenheit und Unruhe zum Ausdruck bringen.
(Eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-Ems.)
Montag, 14.02.2011, 20 Uhr – 21.30 Uhr
Wiedenbrücker Schule Museum, Saal, EG
Vortrag von Stephanie Drechsel
Der Expressionismus, die Moderne und seine Vorreiter
Der Expressionismus kann als Reaktion auf den Naturalismus und den Impressionismus gedeutet werden, da sich zu Beginn des 20.Jahrhunderts eine Abkehr von der objektiven Weltdarstellung zugunsten einer subjektiven Ausdruckssteigerung der bildkünstlerischen Mittel bemerkbar macht. Hart abgetrennte Formen, die als große, leuchtende Flächen im Gegensatz zu einander stehen, sind solche Mittel und können u.a. auch in den Werken der einzelnen Künstler der beiden Künstlergruppen „Brücke“ und „Blauer Reiter“ beobachtet werden. Unter diesen Aspekten kann auch van Gogh als wichtiger Wegbereiter des Expressionismus und der gesamten Moderne gesehen werden, da bei ihm nicht nur die äußeren Gestalt eine Rolle spielten, sondern vor allem der innere „Seelenzustand“ eines Motives.
(Eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-Ems.)
Acrylmalerei mit Museumsbesuch
Museumsführung am Fr, 25.02.2011,
18.00 – 19.00 Uhr (Gruppe von 7 – 13 Personen)
Gemalt wird dann am 26. u. 27.02.2011
im Haus der Kreativität
Kursleitung: Karin Puce
(Eine Veranstaltung der VHS Reckenberg-Ems.)
Jeweils sonntags, 14.00 Uhr
Wiedenbrücker Schule Museum
Öffentliche Führungen
Eine Anmeldung zu den öffentlichen Führungen ist nicht erforderlich! Kommen Sie einfach ins Wiedenbrücker Schule Museum, zahlen Sie 5 € pro Person und schon geht es los!
Hier die Termine für die Öffentlichen Führungen:
Sonntag, 07.02.2010, 14.00 Uhr
Sonntag, 07.03.2010, 14.00 Uhr
Sonntag, 02.05.2010, 14.00 Uhr
Sonntag, 06.06.2010, 14.00 Uhr
Sonntag, 04.07.2010, 14.00 Uhr
Sonntag, 05.09.2010, 14.00 Uhr
Sonntag, 03.10.2010, 14.00 Uhr
Sonntag, 07.11.2010, 14.00 Uhr
Sonntag, 05.12.2010, 14.00 Uhr